SDG 2

SDG 2: Hunger beenden

Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen sowie eine nachhaltige Landwirtschaft fördern

Mehrmals pro Woche Fleisch, Fisch, tropisches Obst, Gemüse und Fast Food bekommen viele Menschen nie in ihrem Leben zu Gesicht, denn jeder neunte Mensch auf der Erde hungert. Jeder vierte Mensch leidet sogar nicht nur ständig an Hunger, sondern auch dauerhaft an einem Mangel an lebenswichtigen Nährstoffen. Dadurch bekommen hungernde Menschen schneller Krankheiten, können weniger arbeiten und sind in ihrer geistigen Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Hunger führt dazu, dass Betroffene weniger Geld verdienen können, weil das fehlende Essen sie langfristig schwächt.

Besonders Kinder leiden unter Hunger. Weltweit stirbt durchschnittlich alle 10 Sekunden ein Kind, weil es nicht genug zu essen hat. Mangelernährung schränkt Kinder in ihrem körperlichen Wachstum und ihrer geistigen Entwicklung ein. Sie können weniger lernen und sich schlecht konzentrieren. Hunger hindert Kinder daran, an der Schule teilzunehmen und später arbeiten zu können.

Kriege, Konflikte und Naturkatastrophen zerstören Ernten und Felder und somit die Nahrungsgrundlage vieler Menschen. Die Klimakatastrophe übt einen noch größeren Druck auf die Ressourcen aus, von denen wir abhängig sind und erhöht das Risiko von Dürren oder Überschwemmungen. Unsere Böden, unser Süßwasser, unsere Ozeane, unsere Wälder und unsere Biodiversität werden schnell zerstört. Kleinbauern haben Probleme, ihre Produkte auf den Märkten zu verkaufen oder werden ihres Landes beraubt. Dadurch können sie weniger Menschen mit Essen versorgen. Obwohl auf der Welt genügend Nahrungsmittel zur Versorgung aller Menschen hergestellt werden, haben viele Menschen keinen Zugang zu Nahrung.

Obwohl in Deutschland von Jahr zu Jahr mehr landwirtschaftliche Fläche ökologisch und nachhaltig bewirtschaftet wird, ernähren sich hierzulande 1,5 Millionen Menschen sehr einseitig und nicht ausreichend. Meist sind es alte, kranke Menschen, die von Mangelernährung betroffen sind, weil sie aus Altersgründen, Einsamkeit und Hilfsbedürftigkeit weniger Appetit haben oder sich nicht alleine versorgen können. Gleichzeitig gibt es auch Kinder, deren Ernährung einen Mangel an Nährstoffen aufweist. Besonders in ärmeren Familien werden zum Teil gesunde Lebensmittel durch billigere, energiereiche Nahrungsmittel wie Nudeln und Fast Food ersetzt.

Es ist an der Zeit, darüber nachzudenken wie wir unsere Lebensmittel anbauen, handeln und konsumieren. Wenn wir die richtigen Änderungen vornehmen, können Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei nahrhafte Lebensmittel für alle liefern und ein angemessenes Einkommen generieren, während sie gleichzeitig eine auf die Menschen ausgerichtete ländliche Entwicklung unterstützen und die Umwelt schützen.

Um die 815 Millionen Menschen, die heute bereits unter Hunger leiden, sowie die zusätzlichen zwei Milliarden Menschen, die bis 2050 voraussichtlich unterernährt sein werden, ausreichend zu ernähren, ist ein tiefgreifender Wandel des globalen Ernährungs- und Landwirtschaftssystems erforderlich. Investitionen in die Landwirtschaft sind entscheidend für die Steigerung der Kapazität landwirtschaftlicher Produktivität. Nachhaltige Nahrungsmittelproduktionssysteme sind notwendig, um die Gefahren und Verbreitung von Hunger auf der ganzen Welt zu lindern.

Mach's selbst!

So kannst du gegen Hunger vorgehen:

  • Kaufe nur Lebensmittel, die du auch wirklich verbrauchst
  • Iss öfter vegetarisch und reduziere deinen Fleischkonsum
  • Kaufe Lebensmittel für Bedürftige, viele Supermärkte bieten regelmäßig Aktionen an
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