SDG 14

SDG 14: Leben unter Wasser

Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen

Dass die Erde der blaue Planet genannt wird, ist kein Zufall: Die Weltmeere bedecken mehr als zwei Drittel des Planeten. Damit bilden sie das größte Ökosystem der Welt – Wir Menschen bewohnen nur einen ganz kleinen Teil der Erde. Die Ozeane der Welt – ihre Temperatur, Zusammensetzung, Strömungen und ihr Leben – treiben globale Systeme an, die die Erde für die Menschheit lebenswert macht. Regenwasser, Trinkwasser, Wetter, Klima, Küsten, ein Großteil unserer Nahrung und sogar der Sauerstoff in der Luft, die wir atmen, werden vom Meer bereitgestellt und reguliert, indem es etwa ein Viertel der CO₂-Emissionen aufnimmt, die wir verursachen. Wenn dieses Ökosystem gestört wird, hat das Auswirkungen auf uns alle. Denn ohne die Ozeane hat auch das Leben an Land keine Chance.

Im Laufe der Geschichte sind Ozeane und Meere wichtige Kanäle für Handel und Transport gewesen. Gegenwärtig kommt es jedoch zu einer kontinuierlichen Verschlechterung der Gewässer durch Verschmutzung. Da die CO₂-Emissionen aber jahrzehntelang angestiegen sind, ist das Ökosystem Meer aus dem Gleichgewicht geraten. Die Folgen sind der Klimawandel und eine Versauerung der Ozeane, die das Leben der Meeresbewohner bedroht. Auch Überfischung und die Verschmutzung der Meere zerstören diesen einzigartigen Lebensraum. Die Übersäuerung der Ozeane wirkt sich nachteilig die biologische Vielfalt aus – das hat auch negative Konsequenzen für die Kleinfischerei.

Deutschland setzt auf Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit. Die Nährstoffbelastung der Meere soll verringert werden und bis 2020 sollten alle wirtschaftlich genutzten Fischbestände in der Nord- und Ostsee nachhaltig bewirtschaftet werden. Es ist ein europäisches und damit auch ein deutsches Ziel, negative Auswirkungen der Fischerei auf ein Minimum zu reduzieren. Deutschland setzt sich aber nicht nur im eigenen Land für den Meeresschutz ein, sondern unterstützt Partnerländer weltweit bei ihrem Vorhaben, die Ozeane nachhaltig zu schützen. Beispielsweise wird die Bundesregierung bis zum Jahr 2023 etwa 50 Millionen Euro für Abfallsammel- und Verwertungstechnologien bereitstellen. Nachweislich sind weltweit nur 10 Flüsse für den Transport von 90 Prozent des Plastikmülls, der in die Meere gelangt, verantwortlich.

Wir müssen Meeresschutzgebiete effektiv bewirtschaften und mit ausreichenden Mitteln ausstatten. Es müssen Vorschriften erlassen werden, um Überfischung, Meeresverschmutzung und Versauerung der Meere zu verringern. Ein sorgfältiger Umgang mit dieser wichtigen globalen Ressource ist ein wesentlicher Teil einer nachhaltigen Zukunft.

Dass eine positive Veränderung der Wasserqualität aber durchaus zu erreichen ist, haben Wissenschaftler ebenfalls nachgewiesen. Von 220 Küstenregionen hat fast die Hälfte die Wasserqualität ihrer Küstengewässer seit 2012 verbessert. Außerdem stehen heute doppelt so viele Gewässer unter Schutz wie noch im Jahr 2010. Es wurden also schon einige Schritte weltweit unternommen, um den Zustand der Meere zu verbessern.

Mach's selbst!

So kannst du das Leben unter Wasser schützen:

  • Verzichte auf Plastiktüten und nimm einen Stoffbeutel mit zum Einkaufen
  • Kaufe nur Fischarten, die nicht durch Überfischung bedroht sind
  • Nutze Einkaufsratgeber und verzichte auf Mikroplastik
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